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Floorball Köniz Bern verliert zuhause gegen Alligator Malans nach Verlängerung mit 3:4 und auswärts gegen den UHC Uster mit 5:4. Trotz nur einem Punkt aus den beiden Spielen bleibt FBK Tabellen-Zweiter.

Niederlage in der Verlängerung gegen Malans
Die Vorbereitung auf das Wochenende war suboptimal, das donnerstägliche Abschlusstraining konnte wegen starkem Schneefall nicht wie geplant durchgeführt werden. Nichts desto trotz musste FBK bewusst sein, dass gegen das defensiv starke Malans kaum so leicht zu Toren zu kommen sein wird wie noch gegen GC und Thun in der Vorwoche.
Leider gelang es zu wenig, die massierte Alligator-Defense regelmässig in Not zu bringen. Immerhin schaute bis zur 30. Minute durch zwei schön heraus gespielte Tore von Poffet und Kislig eine 2:0 Führung raus. Konnte man die Annulierung von Roberts Tor wegen hohem Stock zum 3:0 noch nachvollziehen, so haderte man schon mehr mit dem Penaltygeschenk, welches Malans zu Spielmitte bekam. Der Malanser Spieler traf nach seinem Schussversuch den Stock des Könizer Spielers, was als Stockschlag gewertet wurde. Der Tscheche Papica verwandelte souverän und damit waren die Bündner wieder im Spiel, obschon sie bis dahin in der Offensive kaum einmal in Erscheinung getreten waren.
Kurz vor Drittelsende gelang gar der Ausgleich. Erneut schoss Köniz im letzten Drittel den Führungstreffer, aber die nun besser im Spiel angekommenen Bündner glichen erneut aus. So war den der Siegestreffer in der 62. Minute nicht unverdient.
Niederlage gegen Uster
Am Sonntag zeigte sich Köniz verbessert und übernahm auswärts in Uster von Beginn weg das Spieldiktat. Das Heimteam wusste sich oft nur mit Fouls zu erwehren, was die Schiedsrichter zurecht mit zwei Strafen sanktionierten. Schon im ersten Powerplay wurde Chance um Chance rausgespielt und in der zweiten Überzahl war es dann soweit: Nach einer schönen Kombination traf Moscatelli zum 0:1. Nur eine Minute später stand es schon wieder 1:1.
Fortan war das Spiel recht ausgeglichen bezüglich Spielanteile. Was FBK dabei alles an hochkarätigen Chancen versiebt - mindestens sieben Mal tauchte ein Spieler völlig alleine vor dem Usterner Goalie auf ohne zu reüssieren - war bedenklich. Von der Effizienz der Vorwoche war nichts übrig geblieben. Und so entwickelte sich dieses Spiel schlussendlich zu einem Kapitel mit dem Namen "wie schlage ich mich selber"… D
abei erzielte Burren in der 50. Minute das 4:2 im ersten Einsatz nach eingezogenem Time Out der Berner. Nur gerade 14 Sekunden später gelang den Zürcher Oberländern das Anschlusstor und ab da stellten sich die Berner maximal ungeschickt an. Zu dem an diesem Abend betriebenen Chancenwucher passte dann das Vergeben der zwei gut herausgespielten, hochkarätigen Chancen in der 6:5-Formation ohne Torhüter. Werden die nötigen Lehren aus dieser wirklich total unnötigen Niederlage gezogen, kann es im Verlauf der Saison immerhin noch Nutzen bringen.
Nächstes Spiel
Für einmal ist nicht Doppelrunde.... Köniz Bern setzt seinen Roadtrip am Samstag 30.11. um 14.00 in Zug fort. Die Zuger präsentieren sich bisher extrem souverän, führen mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle an. Man darf das Gratulationsschreiben für den Qualisieg schon mal aufsetzen, wenn auch noch nicht versenden.