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Die Qualifikation ist abgeschlossen – nun beginnt die entscheidende Phase der Saison. Im Playoff-Viertelfinal trifft Floorball Köniz Bern auf Floorball Thurgau, das aktuell mit viel Rückenwind in die Serie startet. Die Ostschweizer sicherten sich vor Kurzem den Cupsieg und reisen entsprechend mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs.

Auch in den Direktduellen dieser Saison hatte Thurgau bisher das bessere Ende für sich: Alle drei Begegnungen gingen an die Ostschweizer, wobei eine davon erst in der Verlängerung entschieden wurde. Die Resultate zeigen, wie eng die Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Teams sind und wie kleine Details den Ausschlag geben können.
Beide Vereine verbindet zudem ein vergleichbarer Ansatz. Sowohl Floorball Köniz Bern als auch Floorball Thurgau stehen für konsequente Nachwuchsarbeit und eine klare Vereinsphilosophie. Ihre ersten nationalen Titel holten beide Clubs im Schweizer Cup – Köniz bereits 1999, damals noch als B-Ligist. Über die Jahre entwickelte sich der Berner Club kontinuierlich weiter und brachte immer wieder internationale Topspieler hervor, die im eigenen Nachwuchs ausgebildet wurden.
Auch Thurgau hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten Schritt für Schritt ein starkes Fundament aufgebaut. Ein wichtiger Meilenstein war die Sportschule Erlen, die bereits früh ein professionelles Ausbildungsumfeld schuf und wesentlich zur Entwicklung des Vereins beitrug. Nach Jahren stetiger Fortschritte etablierte sich Thurgau schliesslich auch in der höchsten Liga und gehört heute zu den ambitionierten Teams im Schweizer Unihockey.
Wie bei vielen Spitzenteams zeigt sich auch bei Thurgau, dass der Erfolg aus einer Mischung aus Eigengewächsen, internationalen Spielern und erfahrenen Schweizer Verstärkungen entsteht. Mit Ausländern, einem langjährig arbeitenden Trainerstab sowie Transfers wie Pablo Mariotti oder Elia Seiler verfügen die Ostschweizer über ein qualitativ stark besetztes Kader. Ihr Spiel ist geprägt von defensiver Stabilität und schnellen Konterangriffen, was sie zu einem unangenehmen Gegner macht.
Doch auch bei Floorball Köniz Bern stehen zahlreiche selbst ausgebildete junge Spieler bereits in zentralen Rollen. Der eingeschlagene Weg, konsequent auf die eigene Ausbildung zu setzen und junge Spieler früh Verantwortung übernehmen zu lassen, prägt das Team weiterhin stark.
Headcoach von Floorball Köniz Bern ordnet die Ausgangslage so ein:
„Noch immer schauen viele Leute die Leistungen von Thurgau als überraschend an. Aber mit diesem Topkader, starken ausländischen und vielen guten Schweizer Spielern sowie einem fähigen Coaching Staff wäre ja alles andere erstaunlich. Die Thurgauer legen viel Wert auf die Defensive und sind ein gefährliches Konterteam. Somit freuen wir uns auf diese grosse Herausforderung. Wir wissen unsererseits, dass wir alles besitzen, um im Viertelfinal zu siegen.“

Headcoach René Berliat blickt positiv auf die bevorstehende Serie.
Mit dem aktuellen Schwung aus dem Cupsieg geht Thurgau sicherlich mit viel Selbstvertrauen in die Serie. Gleichzeitig haben die bisherigen Duelle gezeigt, dass die Teams sehr nah beieinander liegen und Spiele oft erst in den entscheidenden Momenten entschieden werden.
Damit ist alles angerichtet für eine intensive und ausgeglichene Viertelfinalserie, in der Kleinigkeiten, Nervenstärke und Tagesform den Ausschlag geben können.