Interview mit René Berliat

Im grossen Interview vor dem Saisonstart gibt LUPL-Headcoach René Berliat Einblick in die Vorbereitung und nimmt Stellung zum bevorstehenden Saisonstart.

L-UPL 07. September 2026
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Zur Saisonvorbereitung

  • René, die Resultate der Vorbereitung sehen positiv aus. Wie zufrieden bist du mit der diesjährigen Saisonvorbereitung insgesamt?

Im Wissen darum, dass ich schlechte Vorbereitungen mit gutem Saisonstart und umgekehrt erlebt habe darf man das nicht überbewerten. Aber sicher habe ich mehr gute Saisonstarts mit zuvor guter Vorbereitung erlebt als umgekehrt. Da bisher das Positive klar überwog dürfen wir optimistisch in die Saison starten!

  • Welche Erkenntnisse konntet ihr aus den Vorbereitungsspielen in der Schweiz ziehen?

Die Erkenntnis, dass es sehr enge Spiele geben wird… Die Spiele gegen die B-Ligisten Basel und Thun dienten dazu, den Wettkampfryhtmus zu finden. Diese Aufgaben wurden seriös und souverän gelöst. Die Tigers und Wiler waren die optimalen Gegner vor dem Turnier in Tschechien, wir mussten zulegen was uns gut gelang.

  • Wie in den letzten Jahren wart ihr mit dem Team vor kurzem auch in Tschechien im Einsatz – welche Lehren ziehst du aus diesen Spielen?

Ein solches Turnier hat verschiedene Ziele. Zum einen dient es dazu den aktuellen Zustand der Mannschaft zu checken, zu sehen wo wir noch zulegen müssen, viel Tempo, Intensität und Härte erleben. Zum anderen erfährt jeder Spieler, wo er persönlich im Vergleich mit internationalen Gegnern steht. Das kann zum einen Bestätigung sein und viel Selbstvertrauen geben «ja, ich bin auf gutem Weg, in diesen und jenen Bereichen habe ich Topniveau». Vor allem aber auch motivieren in den Bereichen zuzulegen, wo man Defizite selber deutlich erfahren hat. Trainiert man danach konsequent an den definierten Bereichen, wird man in einem Jahr im gleichen Turnier die Fortschritte spühren.

  • Wie hat die Mannschaft auf die Intensität und den Rhythmus der Vorbereitung reagiert?

Die Umstände mit der grossen Hitze waren oft schwierig. Wir mussten ein paar Donnerstagstraining auf Freitag morgen früh verschieben was dank der Flexibilität der Spieler möglich war. Grundsätzlich aber sind wir auf Kurs.

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Zur Wahrnehmung des Teams

  • Es gab wiederum einige Wechsel auf die neue Saison. Wie nimmst du das Team wahr?

Alle leben den Teamgedanken sehr konsequent. Die neuen Spieler, speziell die beiden Schweden Simon und Micke, haben sich auf vorbildliche Art integriert.

  • Welchen Eindruck hast du vom aktuellen Zusammenhalt und der Entwicklung des Teams?

Einen sehr guten punkto Teamlife. Wir stehen an einem anderen Punkt als vor einem Jahr, vieles ist klar definiert und wird nun von der ganzen Mannschaft getragen und gelebt. 

  • Gibt es Unterschiede zum Team der letzten Saison – wenn ja, in welchen Bereichen?

Die Bereitschaft als Mannschaft aufzutreten, auf und neben dem Feld, nehme ich als klar besser wahr.

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Zum Saisonstart

  • Du gehst nun seit deiner Rückkehr in die zweite Saison an der Bande des LUPL-Teams. Worauf konntest du nun bereits aufbauen in spielerischer Hinsicht?

Da passierte schon während der letzten Saison viel Entwicklung, die Spieler kennen unsere Spielprinzipien gut. Wir können mehr im Detail arbeiten, sei es mit oder gegen den Ball.

  • Wie siehts dein Wunschszenario für die bald beginnende Saison aus? 

Gut in die Saison reinkommen und das möglichst alle Spieler gesund und fit sind und bleiben.

  • Das Team startet mit einem Derby auswärts gegen die Unihockey Tigers in die Saison. Welche Bedeutung misst du diesem Auftaktspiel zu?

Es ist das erste von 22 Spielen und der Gegner wird dafür sorgen, dass wir von der ersten Sekunde weg bereit sein werden. Wir werden also sofort in der Saison ankommen!

  • Was möchtest du den Fans und Anhängern von Floorball Köniz Bern zum Auftakt mit auf den Weg geben?

Das Allerwichtigste, kommt in die Halle, unterstützt uns direkt vor Ort! Und dort auch möglichst lautstark, gerade auch in den Spielphasen wo es harzt. Wir sind stolz mit 800 Zuschauern im Schnitt den zweithöchsten Publikumsaufmarsch der Liga zu haben, das ist eine grosser Motivationsfaktor für unser Team!