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Nach dem klaren 12:5-Auswärtssieg in Malans trat Floorball Köniz Bern mit viel Selbstvertrauen zum zweiten Heimspiel der Saison in der Sporthalle Weissenstein an. Vor 709 Zuschauerinnen und Zuschauern erwischten die Gastgeber einen Traumstart und führten nach nicht einmal acht Minuten mit 4:0. Doch was danach folgte, war ein Bruch im Spiel, den Köniz über die restliche Partie nicht mehr zu reparieren vermochte.

Der Auftakt ins Spiel war beeindruckend: Köniz spielte sich mit Tempo und Präzision durch die gegnerischen Reihen, nutzte Unachtsamkeiten eiskalt aus und kontrollierte das Geschehen. Doch kaum war der vierte Treffer gefallen, riss der Faden. Die Gastgeber verloren an Klarheit und Druck, während die Gäste immer besser ins Spiel fanden, noch vor der ersten Pause verkürzten sie auf 4:2.
Im Mitteldrittel kippte die Partie vollständig. Die Zuger nutzten defensive Unzulänglichkeiten der Könizer Hintermannschaft gnadenlos aus und drehten das Spiel mit vier Treffern zu ihren Gunsten. Köniz hatte Mühe, die gegnerische Top-Linie zu kontrollieren und fand offensiv kaum mehr zu gefährlichen Abschlüssen.
Im Schlussabschnitt zeigte das Heimteam zwar nochmals Moral und kam zwischenzeitlich auf 6:9 und 7:9 heran. Headcoach René Berliat reagierte mit einem Timeout, um seinem Team den letzten Impuls zu geben, doch der gewünschte Effekt blieb aus. Die Gäste trafen ein letztes Mal und besiegelten mit dem 7:10 die Niederlage der Könizer.
Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass ein starker Start allein nicht genügt. Will Köniz künftig konstant punkten, braucht es eine konzentrierte und geschlossene Leistung über die vollen 60 Minuten. Bereits am kommenden Freitag wartet mit Floorball Thurgau der nächste anspruchsvolle Gegner. Auch sie haben am Wochenende eine Niederlage kassiert und dürften entsprechend motiviert sein, eine Reaktion zu zeigen.
Matchtelegramm:
Floorball Köniz Bern - Zug United 7:10 (4:2, 0:4, 3:4)
Sporthallen Weissenstein, Bern. 709 Zuschauer. SR Christen/Gilgen.
Tore: 1. R. Kainulainen (A. Astala) 1:0. 2. J. Zaugg 2:0. 5. J. Zaugg (N. Rottaris) 3:0. 8. M. Mäkinen (N. Rottaris) 4:0. 12. S. Nigg (R. Nilsberth) 4:1. 17. R. Nilsberth (M. Kailiala) 4:2. 22. A. Sjögren (R. Nilsberth) 4:3. 30. M. Kailiala (A. Sjögren) 4:4. 32. S. Nigg (A. Sjögren) 4:5. 38. A. Christen (M. Kailiala) 4:6. 42. N. Rottaris (Y. Ruh) 5:6. 43. M. Kailiala (A. Sjögren) 5:7. 48. M. Kailiala (A. Sjögren) 5:8. 49. R. Nilsberth (M. Kailiala) 5:9. 52. N. Rottaris (J. Zaugg) 6:9. 55. S. Poffet (J. Haldemann) 7:9. 56. M. Kailiala (A. Sjögren) 7:10.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz Bern. 1mal 2 Minuten gegen Zug United.
Bilder: Fabrice Duc

Verabschiedung ehemaliger Spieler (v.l.n.r.: Janis Schwarz, Tim Kramer, Alexander Bühler, Noël Siegenthaler, Tim Aebersold). Danke für euren langjährigen Einsatz!

Die Bestplayer Nelio Rottaris und Miko Kailiala, ausgezeichnet durch Beat Schild, Geschäftsführen Schild Architekten AG.